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Pitigliano

Pitigliano

Das "kleine Jerusalem" aus Tuffstein

Lesen Sie die Geschichte von Pitigliano auf logo toscana ovunque bella Pitigliano - Magic and beauty in the Etruscan lands Pitigliano Magic and beauty in the Etruscan lands A tufa town and a “Little Jerusalem”, evidence of great history in a wonderful placeLesen Sie die Geschichte Englisch

Pitigliano präsentiert sich dem Besucher mit einer märchenhaften Kulisse. Der Ort erhebt sich auf dem Bergkamm eines Vorgebirges, das durch seine reizvolle und wilde Schönheit besticht, und wird von üppig grünen, von den Flüssen Lente und Meleta  durchquerten Tälern begrenzt. Die hohen Tuffsteinwände, die von Tausenden von Höhlen und Wohntürmen durchbrochen werden, prägen die typisch mittelalterliche Stadtanlage. Dank der Form des Dorfes, die sich durch die über einem Tuffstein-Tambour auf dem vertikalen Steilhang errichteten Häuser charakterisiert, scheint die Stadtmauer beinahe überflüssig zu sein, auch wenn schöne Verteidigungsbauten wie der Palazzo der Orsini aus dem 14. Jahrhundert nicht fehlen.

Pitigliano hütet die Erinnerungen an seine lange Vergangenheit, die Zeugnisse seiner Zivilisation und Kultur, die hier im Laufe der Jahrtausende aufeinanderfolgten, ausgehend von den prähistorischen Siedlungen, bezeugt durch Funde aus dem Rinaldone-Äneolithikum, den Hinterlassenschaften der Etrusker, die man in den in dem Gebiet und in der Stadtmauer gefundenen Gräbern besichtigen kann, den Römern,  auf deren Durchzug der Name selbst verweist, der auf die alte Gens Petilia anspielt, den Aldobrandeschi, die ca. ein halbes Jahrtausend die Herrscher der Maremma waren, und der Renaissance-Grandezza der römischen Adelsfamilie Orsini. Nach einer kurzen Sieneser Präsenz waren schließlich die Medici und ihre Erben, die Lorena, an der Reihe, die eine bedeutsame städtebauliche Entwicklung förderten und eine wichtige Phase der Modernisierung einleiteten.

Besucher erleben die faszinierende Atmosphäre, die Pitigliano ausstrahlt, wenn sie durch die alten Gassen flanieren und das berühmte jüdische Getto besuchen. Der wunderschöne Ort ging nämlich aufgrund seiner großen und geschäftigen jüdischen Gemeinde, die sich hier seit dem 15. Jahrhundert ansiedelte, als das „Kleine Jerusalem“ in die Geschichte ein. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten steht die Synagoge Besuchern offen und werden hier erneut Gottesdienste abgehalten. Von der Synagoge aus gelangt man über einen suggestiven Rundgang  zum jüdischen Friedhof, zu dem Ofen, wo das Azyma-Brot gebacken wurde, zur in den Tuffstein gehauenen Weinkellerei, wo koscherer Wein hergestellt wurde, zur Schlachterei, zum Reinigungsbad für Frauen und zur Reinigung.

Der einstige Wohlstand Pitiglianos spiegelt sich auch in der umfangreichen Weinproduktion wider. Die Weinberge in dieser Gegend, die durch den vulkanischen Tuffstein und einen tausendjährigen Humus besonders fruchtbar sind, bringen einen der edelsten italienischen Weißweine hervor: den Bianco di Pitigliano – einer der ersten, der sich der DOC-Ursprungsbezeichnung rühmen konnte.

Typisch für Pitigliano sind auch die in Tuffstein gehauenen etruskischen Höhlen und Gräber, von denen einige noch heute als Weinkellereien zur Lagerung und Reifung der Weine genutzt werden.

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