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Panoramablick auf Florenz vom Rosengarten aus, mit der Kuppel des Doms und dem Palazzo Vecchio im Hintergrund.
Photo © Nicola Neri
Photo © Nicola Neri

Florenz in voller Blüte: 6 Gärten, die man sich im Frühling nicht entgehen lassen sollte

Die Stadt inmitten von spektakulären Blüten, Panoramablicken und zeitloser Atmosphäre

Wenn das Klima wärmer wird und die Natur erblüht, zeigt sich Florenz von seiner romantischsten Seite. 
Der Frühling ist die ideale Zeit für einen Spaziergang durch die historischen Gärten, grüne Schatzkammern mit Kunst, Natur und überraschenden Ausblicken. 
Einige blicken auf die Stadt, andere wiederum scheinen sich hinter alten Steinmauern zu verbergen, aber alle zeigen ein anderes - und heimeligeres - Gesicht von Florenz.

Inhalt
  • 1.
    Boboli-Gärten
  • 2.
    Bardini-Garten
  • 3.
    Der Rosengarten
  • 4.
    Irisgarten
  • 5.
    Gartenbaugarten
  • 6.
    Stibbert-Museum Park
1.

Boboli-Gärten

Blick auf den Neptunbrunnen an einem Sonnentag
Neptunbrunnen - Credit: Mirella

Hinter dem Pitti-Palast befinden sich die Boboli-Gärten, ein wahres Freilichtmuseum mit Statuen, Brunnen und Wegen, die sich im Grünen verlieren. Architekten wie Vasari, Ammannati und Bernardo Buontalenti haben daran - vom 16. bis zum 19. Jahrhundert - gearbeitet und ein einzigartiges Geflecht von Stilen geschaffen.
Sie wurden auf Wunsch der Medici-Familie angelegt und bergen einzigartige Schätze. Zu den berühmtesten Werken gehören der Neptunbrunnen, die Buontalenti-Grotte mit ihren manieristischen Anklängen und der majestätische Ozeanbrunnen von Giambologna.
Bei einem Spaziergang durch zypressengesäumte Alleen, geschnittene Hecken und Blicke auf die Stadt taucht man in Jahrhunderte der Kunstgeschichte ein.
Im Frühling schaffen das strahlende Licht und die intensiven Farben eine zeitlose Atmosphäre, die zu einem langsamen, kontemplativen Besuch einlädt.

1.

Bardini-Garten

Blick auf Florenz vom Bardini-Garten aus und blühende Glyzinien
Blick auf Florenz vom Bardini-Garten aus

Der stille und landschaftlich reizvolle  Bardini-Garten ist ein vielleicht weniger bekanntes, aber außergewöhnliches Kleinod.
Der Frühling ist die perfekte Jahreszeit für einen Spaziergang durch die Allee der blühenden Glyzinien, ein natürlicher Tunnel, der wie ein Traum anmutet. 
Von oben aus ist der Blick auf Florenz einfach unvergesslich. Er verbirgt auch barocke Statuen, Brunnen und beeindruckende Treppen. Inmitten von Wegen und eleganten Ausblicken ist der Garten ein abgeschiedener Ort, an dem Kunst und Schönheit anmutig miteinander verschmelzen.

1.

Der Rosengarten

Blick auf den Rosengarten mit der Altstadt von Florenz im Hintergrund
Der Rosengarten - Credit: Nicola Neri

Der Rosengarten ist eine heimelige, anmutige Stadtoase unter dem Piazzale Michelangelo: Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die gesamte Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, einschließlich der Gartenanlage selbst. 
Mit über 400 botanischen Arten, meist alten und seltenen Rosen, verwandelt sich der Garten zwischen Mai und Juni in eine wahre Farbenpracht. 
Noch beeindruckender sind die zwölf Skulpturen aus Bronze und Harz des belgischen Künstlers Jean-Michel Folon, die sanft mit der Landschaft verschmelzen. Ein Ort, versunken in Natur, zeitgenössische Kunst und Panoramablicke.

1.

Irisgarten

Blick auf den Irisgarten in Florenz
Der Irisgarten - Credit: Nicola Neri

Der Irisgarten ist eine Hommage an die symbolhafte Blume von Florenz, die Lilie, die auch im Wappen der Stadt abgebildet ist. 
Er ist nur in der Blütezeit - zwischen Ende April und Mitte Mai - geöffnet und bietet über 1500 Irissorten aus aller Welt Lebensraum. Die auf Terrassen zum Arno hin angeordneten Blumenbeete bilden ein einzigartiges Farbmosaik. Der Garten ist auch Veranstaltungsort eines internationalen Iris-Hybridisierungswettbewerbs, der Experten und Liebhaber aus der ganzen Welt anzieht. Ein kleines botanisches Juwel, das nur wenige Wochen im Jahr zu sehen ist.

1.

Gartenbaugarten

Ein Frühlingstag im Garten
Garten der Horticultur - Credit: Stefano Cannas

Der Garten der Hortikutur verbindet Architektur, Botanik und Alltagsleben. 
1880, anlässlich der ersten Nationalen Ausstellung des Italienischen Gartenbauverbandes, wurde der Garten durch den Bau eines großen Tepidariums, des größten in Italien, ergänzt. Dieses wunderschöne, vom Architekten Giacomo Roster entworfene Gewächshaus ist noch heute zu sehen und wird häufig für Ausstellungen und Events genutzt.
Der Garten umfasst Zierpflanzen, Zitrusbäume, Hecken und Freiflächen, auf denen jahreszeitenspezifische Veranstaltungen und Märkte stattfinden. Auch für Familien mit Kindern geeignet.

1.

Stibbert-Museum Park

Blühende Kamelien im Stibbert-Park
Der Kameliengarten im Stibbert-Park - Credit: Francesca Galluzzi

Der Stibbert-Park umgibt das gleichnamige Museumshaus und beherbergt auch einen Kameliengarten, der im Zeichen von Frederick Stiberts tiefer Faszination für die japanische Kultur angelegt wurde.
In Japan hat diese Blume eine vielschichtige, uralte Bedeutung, die mit Schönheit, Vergänglichkeit des Lebens und auch mit der Symbolik der Samurais verbunden ist.
Der Garten ist jenem Garten ähnlich, den Stibbert im 19. Jahrhundert anlegen ließ und der im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. Ein weiterer Grund, diese stimmungsvolle Grünanlage am Fuße des Hügels Montughi zu besuchen.

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