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Santa Fiora

Santa Fiora

EIN DORF AM MONTE AMIATA MIT VIELEN GEHEIMNISSEN UND EINER EINZIGARTIGEN GESCHICHTE

Lesen Sie die Geschichte von Santa Fiora auf logo toscana ovunque bella Santa Fiora - Perfumes, sounds, freshwater and memories of an illustrious past Santa Fiora Perfumes, sounds, freshwater and memories of an illustrious past The magic of the Count’s capital, where nature embraces one of the most beautiful towns in ItalyLesen Sie die Geschichte Englisch

Das Dorf Santa Fiora liegt auf einer Klippe aus vulkanischem Gestein oberhalb der Quelle des Flusses Fiora. Es hat eine andere Geschichte als die anderen Ortschaften am Monte Amiata, weil es nicht der Herrschaft der Abtei Santissimo Salvatore unterstand, sondern zum wichtigsten Eigentum der Familie Aldobrandeschi auf dem Berg wurde und zahlreichen Eroberungsversuchen Sienas widerstand. Im Jahr 1439 ging es an die Familie Sforza, bevor es 1633 unter die Kontrolle von Florenz geriet. In Santa Fiora wird der Reisende sofort auf den imposanten Palazzo del Conte aufmerksam, zuvor die Residenz der Sforza Cesarini und heute das Rathaus.

Der Palazzo beherbergt das faszinierende Bergwerk museum des Monte Amiata, das der Geschichte und Technik der Quecksilbergewinnung gewidmet ist, die das Gebiet zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert stark geprägt hat. Wenn man um den Palazzo herumgeht (von links) oder ihn durchquert (durch die Bögen), kommt man auf den Platz, der das eigentliche Ortszentrum ist. Von hier aus geht es weiter auf der Via Carolina, die zur Kirche del Suffragio (1716) führt, bevor sie zur Pieve delle Sante Flora e Lucilla, dem wichtigsten Monument des Dorfes, hinunterführt. Die Pfarrkirche wurde vor dem ersten Jahrtausend erbaut, im 13. Jahrhundert wiedererrichtet und 1792 um die Seitenschiffe erweitert. Im Inneren befindet sich eine schöne Terrakotta-Sammlung, die Andrea della Robbia zugeschrieben wird. Von hier empfiehlt sich ein Abstieg zum eigentlichen Ort, nämlich dem von alten Mauern eingeschlossenen Teil von Santa Fiora, den eine dunkle Trachyt-Wand dominiert. Hier befindet sich die Kirche Sant'Agostino, die 1309 gegründet wurde und an ein Kloster angrenzt, von dem nur noch ein Bogentor aus dem Jahr 1473 erhalten ist.

Im Dorf kann man noch heute das 1601 gegründete und 1991 geschlossene Kapuzinerinnenkloster bewundern, das mit dem Crocifisso Miracoloso (Wunderkruzifix) und der Processione dei Tronchi (Prozession der Baumstämme) verbunden ist. Durch das Stadttor gelangt man zum Terziere Montecatino und zur Peschiera, einem hübschen kleinen See, der das Wasser des Flusses Fiora sammelt. Der Reisende wird auch die nahegelegene kleine Kirche Madonna della Neve (auch bekannt als „della Pescina“) bewundern, die von bescheidener Erscheinung, aber mit relativ gut erhaltenen Freskenverziert ist, die Francesco Nasini zugeschrieben werden. Die wichtigste Besonderheit dieser Kapelle ist ihr einzigartiger Boden, der mit Glaspaneelen bedeckt ist, durch die man die Quelle des Flusses sehen kann, der direkt darunter entspringt.

In der Nähe des Dorfes Selva, umgeben von einem wunderschönen Wald, lohnt der Convento della Santissima Trinità einen Besuch. Im Inneren des Klosters befinden sich ein Kruzifix der Della Robbia und eine Reihe wertvoller Gemälde, während im Kreuzgang aus dem 18. Jahrhundert der legendäre Drachenkopf aufbewahrt wird, der hier einst von einem Reisenden hinterlassen wurde. 

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