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Seggiano
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Seggiano

EINE WUNDERSCHÖNE ORTSCHAFT AM MONTE AMIATA, INMITTEN VON OLIVENBÄUMEN

Seggiano ist eine kleine Ortschaft in den Hügeln der Ausläufer des Monte Amiata, in der wunderschönen Val d'Orcia. Die Gegend, die für ihren Olivenanbau bekannt ist und sich einer eigenen Sorte, der Olivastra Seggianese, rühmt, ist in die Silbertöne der Bäume gehüllt, die auch die erste Sehenswürdigkeit einrahmen, der man gewahr wird, wenn man sich dem Ort nähert: die Wallfahrtskirche Madonna di Carità, eines der interessantesten religiösen Monumente im Gebiet des Monte Amiata. Es ist das einzige Bauensemble aus dem späten 16. Jahrhundert im Gebiet von Siena, das weitgehend dem manieristischen Stil verpflichtet ist. Die Wallfahrtskirche wurde nach einer schrecklichen Hungersnot zwischen 1588 und 1603 errichtet. Ihr Äußeres ist besonders eindrucksvoll, ausgestattet mit einer kunstvollen Fassade und einer Backsteinkuppel (deren Form an Brunelleschis Kuppel von Santa Maria del Fiore ähnelt). In der Nähe der Siedlung befindet sich die 1486 erbaute kleine Kirche San Rocco. Das Innere der Kirche, die nur aus einem Raum besteht, weist interessante Fresken mit einigen eingeritzten Namen von Soldaten auf: Spuren von Vandalismus, die im Laufe der Zeit die Bedeutung historischer Zeugnisse angenommen haben.

Gegenüber dem neugotischen Palazzo del Comune steht die Pfarrkirche San Bartolomeo. Ursprünglich im Mittelalter erbaut, wurde sie in den 1930er Jahren wiederaufgebaut und beherbergt ein von dem sienesischen Maler Bartolomeo Bulgarini Mitte des 14. Jahrhundert gefertigtes Polyptychon, das die thronende Jungfrau mit Kind und den Heiligen Bartholomäus, Michael und Johannes dem Täufer darstellt. Weiter oben befindet sich die Kirche Corpus Domini, die dem hl. Bernhardin von Siena gewidmet ist. Hier können Sie auch eine Madonna mit Kind aus dem späten 14. Jahrhundert und eine Reliquie des hl. Bernhardin Siena bewundern.

In Seggiano beginnt eine eindrucksvolle Straße, die einen Blick auf die Ortschaft und die mächtige Erscheinung des Monte Amiata erlaubt und durch die berühmte Valle degli Ulivi zum Castello di Potentino führt. Die Burg, die nicht für Besucher zugänglich ist, liegt inmitten von Feldern. Etwas weiter entfernt befinden sich die Ruinen des Klosters Colombaio, wo der hl. Bernhardin von Siena sein Noviziat verbrachte.

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Monte Amiata

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