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Saturnia

Saturnia

IN SATURNIA, DAS AUS EINEM VON SATURN ENTFESSELTEN GEWITTER HERVORGEGANGEN IST, SPRUDELT NOCH HEUTE EINE THERMALQUELLE

Der Mythos erzählt, dass Saturn eines Tages aus Zorn über die Menschen, die ständig Krieg miteinander führten, einen Blitz auf die Erde schleuderte, wodurch aus einem Vulkankrater warmes, schwefelhaltiges Wasser zu sprudeln begann, das alles einhüllte und besänftigte. Aus diesem friedlichen Schoß wurden weisere und glücklichere Menschen geboren.

Schauplatz dieser Legende ist das im Herzen der toskanischen Maremma gelegene Saturnia, wo das Wasser mit einer Geschwindigkeit von 800 Litern in der Sekunde und einer Temperatur von 37° aus der Erde sprudelt. Der schönste Teil der Legende lebt also fort und das schwefelhaltigen Wasser sprudelt weiterhin und zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Von besonderem Reiz sind die Cascate del mulino, wo die Thermalquelle einige natürliche Becken geschaffen hat, die kostenlos zugänglich und ein perfektes Fotomotiv sind. Darüber hinaus gibt es zwei ausgezeichnete Thermalbäder.

Von den antiken Ursprüngen des nicht weit von der Via Clodia liegenden Orts ist nur wenig geblieben: einige Überreste der Mauern aus dem 4.-3. Jh. vor Chr., die Porta Romana und eine antike Thermalanlage mit einem quadratischen Becken aus der Römerzeit, in der Nähe der Chiesa della Maddalena (eine immer wieder umgestaltete Kirche aus dem Mittelalter).

Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Ort über die Legende hinaus (in der Saturnia als älteste italische Stadt erscheint) nicht auch Schauplatz einer langen Reihe von historischen Ereignissen wäre. Das Gebiet war schon zur Zeit der Etrusker besiedelt, die den Ort Aurinia nannten, bevor die Römer ihm den Namen Saturnia gaben. Im Mittelalter wurde er wiederholt von Orvieto und Siena angegriffen und obgleich die lokalen Feudalherren Verteidigungsanlagen gebaut hatten, wurde er schließlich eingenommen und danach kümmerte sich niemand mehr darum, die von den Etruskern und den Römern begonnene Urbarmachung fortzusetzen.

Erst 1828 wurden von Großherzog Leopold II. weitere Arbeiten zur Trockenlegung angeordnet und Saturnia begann wieder zu wachsen, bis es seine jetzige Größe erreichte. Heute liegt der Ort inmitten eines prosperierenden Gebiets, das jedes Jahr zahlreiche Touristen besuchen, um in den Genuss der wohltuenden Wirkung der berühmten Thermalquellen zu kommen.

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