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Scarperia

Scarperia e San Piero

ARCHITEKTUR UND HANDWERKSKUNST IN EINER DER SCHÖNSTEN ORTSCHAFTEN ITALIENS

Lesen Sie die Geschichte von Scarperia e San Piero auf logo toscana ovunque bella Scarperia e San Piero - Medicean country in the Apennines Scarperia e San Piero Medicean country in the Apennines On a day like any other, June 28, 1569Lesen Sie die Geschichte Englisch

Die Gemeinde Scarperia e San Piero liegt im Mugello, inmitten von Buchen- und Kastanienwäldern und den ersten Tannen des toskanisch-emilianischen Apennins. Aufgrund ihres kulturhistorischen Werts wurde sie in die Orte der Vereinigung Borghi più Belli d'Italia aufgenommen.

Das Herz der befestigten Siedlung ist der im 14. Jahrhundert erbaute Palazzo dei Vicari, der eine strenge Residenz mit Turm auf der zum Platz hin gewandten Seite und Festung auf der Rückseite ist. Seit der 1929 nach einem Erdbeben durchgeführten Restaurierung erinnert er an den Palazzo Vecchio in Florenz, ist allerdings nach Meinung einiger auch das Werk des gleichen Architekten: Arnolfo di Cambio. Die Fassade schmücken zahlreiche Wappen, unter denen besonders die aus glasierter Terrakotta aus der Werkstatt der Della Robbia und die von Benedetto Buglioni interessant sind. Im Inneren finden sich Fresken aus der Renaissance, die einen Kontrast zum wuchtigen Äußeren des Palazzo bilden. Im Obergeschoss kann man im ersten Saal eine Madonna mit Kind und Heiligen (1554) aus der Schule von Ghirlandaio bewundern. Im Palazzo dei Vicari ist auch das Museo dei ferri taglienti untergebracht, das dem Messerhandwerk gewidmet ist: Scarperia kann nämlich auf eine jahrhundertealte Tradition der Messerschmiedekunst zurückblicken, was auch in den Volksfesten zum Ausdruck kommt, etwa dem von historischen Umzügen begleiteten Palio del Diotto, bei dem unter anderem ein Wettbewerb im Messerwerfen stattfindet.

Am zentralen Platz stehen auch zwei bedeutende sakrale Bauwerke: Zum einen die 1326 erbaute Propositura Santi Jacopo e Filippo, in der ein Marmortondo von Benedetto da Maiano, ein Tabernakel von Mino da Fiesole und ein Kreuz von Sansovino aufbewahrt werden. Bei dem anderen Gotteshaus handelt es sich um das Oratorium Madonna di Piazza, in dem die Feier zum Amtsantritt der Vikare stattfand. Es beherbergt die Madonna di Piazza von Jacopo del Casentino, die der Legende nach im Brunnen auf dem Platz wiedergefunden wurde. Erwähnenswert sind außerdem die Sammlung von sakraler Kunst und das archäologische Dokumentationszentrum Sant’Agata.

Am Ufer der Sieve liegt der mittelalterliche Ort San Piero, dessen wachsende Bedeutung der Brücke über den Fluss zu verdanken war, über die der Weg zum Passo del Giogo führte. Bemerkenswert ist die Pfarrkirche San Pietro, die zu den ältesten Pfarrkirchen des Mugello gehört. Das heutige Gebäude aus der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde wahrscheinlich über einem älteren Bauwerk errichtet, denn die Pfarrkirche wird schon in einem Dokument von 1018 erwähnt. In der Kirche und im Pfarrhaus werden beachtliche Kunstwerke aufbewahrt, darunter das Giovanni della Robbia zugeschriebene Taufbecken aus glasierter Terrakotta. Vor der Pfarrkirche kann man das Oratorio della Compagnia bewundern, das an dem Ort steht, wo sich ab 1275 das Hospital befand. Man kann auch dem Kloster Bosco ai Frati einen Besuch abstatten – das eines der ältesten der Toskana ist – mit seiner Sammlung sakraler Kunst, darunter ein Kreuz von Donatello. Nicht zu vergessen die Villa Medicea del Trebbio, die wie die anderen Medici-Villen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Auto- und Motorradliebhaber sind Scarperia und San Piero auch wegen der bekannten Rennstrecke Autodromo del Mugello ein Begriff.

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