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Arcidosso
Photo ©nemo kanenas

Arcidosso

EINER DER CHARAKTERISCHTISTEN ORTE DES AMIATA-GEBIETS, DER KIRCHEN, KUNSTWERKE UND DIE MÄCHTIGE ALDOBRANDESCCHI-BURG BESITZT

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Arcidosso ist einer der reizvollsten Orte am Monte Amiata. Der älteste Ortskern, der sich durch ein imposantes und charakteristisches Erscheinungsbild kennzeichnet, wird durch die Rocca Aldobrandesca (Aldobrandeschi-Burg) geprägt, die 1331 von den Sienesen unter dem Kommando von Guidoriccio da Fogliano belagert wurde und 1559 unter die Herrschaft der Medici gelangte.

Wenn man nach Arcidosso gelangt, fällt der Blick zuerst auf das imposante Monumento ai Caduti del Lavoro (Denkmal für die Gefallenen der Arbeit). Rechts von der Treppe, über die der Zutritt erfolgt, befindet sich ein Grabstein, der auf den Ort verweist, an dem David Lazzaretti, der Profeta dell’Amiata (Prophet der Amiata), 1878 getötet wurde.

Bevor man den alten Ort betritt, lohnt sich ein Besuch der Kirche Madonna delle Grazie (oder dell’Incoronata), eines der bedeutendsten Sanktuarien des Amiata-Gebiets. Zahlreiche Kunstwerke befinden sich hier, die alle aus der Sieneser Schule stammen. Besonders herausragend sind die Vergine in Gloria tra i Santi Sebastiano (Madonna in der Glorie mit den Heiligen Sebastian und Rochus) von Ventura Salimbeni und eine Madonna con Bambino (Madonna mit Kind) aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die aus dem Palazzo della Capitaneria stammt und heute über dem Hochaltar prangt.

Unweit der Porta Talassese liegt die kleine, interessante Kirche Sant’Andrea, die seit 1118 bezeugt ist. Entlang der Straße, die in den Ort führt, befindet sich ein auffallender neugotischer Brunnen aus Gusseisen, der in den Fonderie Granducali in Follonica gefertigt wurde. Nach einigen Stufen erreicht man das Fundament der Rocca (Burg), die auf einen stillen Platz hinausgeht. Rundherum kann man die gepflasterten Straßen entdecken, die den Ortskern bilden, und die mittelalterlichen Kirche San Niccolò. Eine abfallende Straße führt zum Terziere del Codaccio (Stadtviertel) und zur Kirche San Leonardo (Kirche des hl. Leonhard), die im 12. Jahrhundert errichtet und im 16. Jahrhundert umgestaltet wurde. Im Innenraum des Kirchengebäudes, das im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, haben sich zahlreiche bedeutende Gemälde erhalten, darunter Francesco Vannis Enthauptung Johannes' des Täufers (1588-89). Von der Straße nach Montelaterone führt ein abfallender Weg zwischen prächtigen Kastanienbäumen zur Pfarrkirche Santa Maria ad Làmulas, die 1268 über den Überresten eines älteren Gebäudes errichtet, aber gegen Ende des 19. Jahrhunderts umfassend umgestaltet wurde.

Alle, die sich für Spiritualität begeistern, kommen um einen Besuch des Monte Labbro nicht herum, der im Gemeindegebiet von Arcidosso liegt und neben seines Umweltschutzengagements (der Ort wird durch die Riserva naturale del Monte Labbro geschützt) für den Torre Giurisdavidica bekannt ist, der auf dem Gipfel liegt, der einzige Überrest der von David Lazzaretti im 19. Jahrhundert gegründeten Religion. Auf den Berghängen existiert seit den 1980er-Jahren auch der Tempio di Merigar West – der Rückzugsort einer wichtigen tibetanischen Gemeinde.

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