Von 17. bis 21. Juni wird der Zauber des Mittelalters in San Quirico d'Orcia mit dem Barbarossa-Fest im Rahmen einer Nachstellung eines entscheidenden Moments im Jahr 1155 zum Leben erweckt; Friedrich I., genannt Barbarossa, aus dem Geschlecht der Staufer, lagerte in diesen Gebieten, um die von Hadrian IV. gesandten päpstlichen Gesandten zu empfangen. Das hier unterzeichnete Abkommen sah die Auslieferung des Ketzers Arnaldo da Brescia im Austausch für die Kaiserkrönung in Rom vor.
Eine geopolitische Vereinbarung, die das Schicksal der italienischen Gemeinden verändert hat.
Die Veranstaltung lässt diese feierlichen Tage mit dem historischen Umzug wieder aufleben und entfacht den Wettstreit zwischen den vier Stadtteilen: Borgo (weiß und schwarz), Canneti (weiß und blau), Castello (weiß und rot) und Prato (weiß und grün), die die einstige Identität und das militärische Können der damaligen Zeit zelebrieren.
Geschickte Fahnenschwinger und Meister im Bogenschießen werden in atemberaubenden Wettbewerben um den Sieg kämpfen.