Von April bis November erzählt eine Ausstellung in mehreren Räumen des Puccini-Museums in Lucca von der komplexen Umsetzung von Puccinis grandiosem Opernprojekt für die Bühne der Scala.
Historische Bilder, Bühnenfotografien, Chroniken, Originaldokumente, die den Besucher*innen die reizvolle Möglichkeit bieten, die Premiere vor hundert Jahren hautnah zu erleben.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwei außergewöhnliche historische Kostüme der Turandot mit Schmuck und Accessoires, die bei der Uraufführung 1926 getragen, vor einigen Jahren vom Textilmuseum Prato wiederentdeckt und in den Labors desselben Museums einer sorgfältigen konservierenden Restaurierung unterzogen wurden.
Außerdem können zwei Originalskizzen von Galileo Chini und die Figurinen von Umberto Brunelleschi bewundert werden, die nicht für die Mailänder Premiere verwendet wurden, sondern als Vorlage für alle nachfolgenden Premieren in Italien und in der übrigen Welt dienten - so auch in New York am 16. November 1926. Die Ausstellung schließt mit dem Kleid für den zweiten Akt, das Maria Jeritza, die Hauptdarstellerin jener denkwürdigen Inszenierung im Metropolitan Opera House, dem Museum vermacht hat.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Puccini-Museums besichtigt werden.
Jeden Samstag und jeden dritten Sonntag im Monat ist eine Führung durch das Museumspersonal im Eintrittspreis inbegriffen.