Vom 22. Mai bis zum 1. November beherbergen die Säle des Palazzo delle Papesse in Siena, einer Renaissance-Residenz, die einst Caterina Piccolomini, der Schwester von Papst Pius II., gehörte, eine Ausstellung mit über achtzig Werken rundum das reichhaltige Schaffen der Wohnkunst, das sich in Siena zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert entwickelte.
Kommoden, Rückenlehnen, Liegen, Bettköpfe, Textilien und Einrichtungsgegenstände bilden einen Rundgang, der die Vielfalt und Raffinesse einer bildenden Kultur widerspiegelt, die dazu bestimmt ist, die Räume des Alltags zu schmücken.
Es handelt sich um Objekte, die einst Teil der Sieneser Adelsresidenzen waren und heute auf italienische und ausländische Museen verstreut sind, wo sie, losgelöst von ihrem ursprünglichen Kontext, oft nur als einfache Gemälde oder isolierte Einrichtungsgegenstände erscheinen.
Die Ausstellung bringt sie in gewisser Weise wieder zusammen und führt sie zu ihrer ursprünglichen Funktion und Bedeutung zurück.