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Routen
6 Tage in den Parks des Cornia-Tals

Erfrischende Touren am Tyrrhenischen Meer – auf den Straßen der Etrusker, umgeben von alten Wäldern, Hügeln und Bergwerken

Es gibt eine Ecke der Toskana, die sich über die Provinzen Livorno und Grosseto erstreckt, wo sechs Schutzgebiete ein an Geschichte und Natur reiches Gebiet teilen. Auf diesem kleinen Fleckchen Erde verwandeln sich die Sanddünen am Tyrrhenischen Meer in eine schattige und bewaldete Umgebung, die landeinwärts in bewaldete Hügel übergeht. Das Val di Cornia umfasst zwei Küstenparks, einen archäologischen Park, einen archäologischen Bergbaupark, einen Waldpark, ein Naturschutzgebiet und drei Museen, die alle die Sprache der lokalen Geschichte sprechen.

Von der Küste bis ins Hinterland sind die Parks des Cornia-Tals ein wahres Naturparadies für Outdoor-Liebhaber, die hier auf einer Handvoll Kilometer einzigartige und unterschiedlichste Naturlandschaften vorfinden.

Der Küstenpark von Rimigliano ist der erste von den sechs Parks vom Norden ausgehend. In dem langgestreckten Grünstreifen am Meer gedeihen Steineichen und Pinien, wo im Sommer die Zikaden zirpen.

Der Küstenpark von Sterpaia, der ebenfalls am Tyrrhenischen Meer liegt, ist ein besonderes Beispiel für einen Feuchtwald, der typisch für die alte Küstenlandschaft der Maremma ist. Nachdem man sich im jahrelangen Kampf gegen illegale, hässliche Bauvorhaben erfolgreich zur Wehr gesetzt hat, erstreckt er sich auf einer Fläche von etwa 300 Hektar zwischen Dünen, Wäldern und Lichtungen.

Inmitten des Blattwerks verbergen sich die Schönheiten des Naturparks von Montioni und des Waldes von Poggio Neri. Die Hügel des Hinterlandes, die mit Steineichen, Kastanienbäumen und Eichen bedeckt sind, bieten viele Trekkingrouten, die zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike bewältigt werden können. Dies waren auch die Gebiete der Köhler und Holzfäller, Männer, die in der Vergangenheit von der Arbeit im Wald lebten und damit ihren Lebensunterhalt verdienten.

Im verborgenen Herzen der Erde entstand der archäologische Bergbaupark San Silvestro vor den Toren der Gemeinde Campiglia Marittima. Die markierten Wege des Parks auf 450 ha Fläche führen in die Bergwerksstollen und zum mittelalterlichen Städtchen, das vor etwa tausend Jahren von den Bergleuten gegründet wurde. Es geht unter Tage zu den Minen von Temperino, in denen schwefel-, kupfer-, blei-, silber- und eisenhaltige Mineralien abgebaut wurden. Geht man noch weiter in die Vergangenheit zurück, trifft man auf den archäologischen Park von Baratti und Populonia zwischen den Höhen des Vorgebirges von Piombino. Hier befinden sich die Überreste der gleichnamigen Stadt, die zuerst etruskisch und dann römisch war. Last, but not least, bewahren drei Museen die Spuren der lokalen Kultur: von der Kultur der Etrusker im archäologischen Museum von Populonia bis hin zur mittelalterlichen Kultur der Museen von Castello und der mittelalterlichen Keramiken von Piombino und der Rocca di Campiglia.

Eine Outdoor-Woche im Val di Cornia steht für eine Erfahrung in engem Kontakt mit der Natur und dem Gebiet, bereichert durch den Charme der toskanischen Ländereien und gefärbt durch die Vielfalt der Naturlandschaften, die diese Ecke der Toskana dem aufmerksamen und neugierigen Besucher bieten kann. Um den Startpunkt jeder Etappe zu erreichen, ist die Nutzung des Autos vorgesehen.

Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen: parchivaldicornia.it

1.
Erster Tag
Der Küstenpark Rimigliano, mediterrane Emotionen

Unsere Erlebnisreise in die Natur und in die typische Vegetation der mediterranen Macchia nimmt im Küstenpark Rimigliano ihren Ausgang. Eine lange Wanderung in das Herz einer geschützten Dünenlandschaft, wo sich die Schatten von Steineichen und Strandkiefern mit den kleinen Sträuchern im warmfarbigen Sand abwechseln. Im Herzen des Waldes trifft man nicht selten auf rote Eichhörnchen, Wildschweine, Hasen oder Füchse, während auf den Zweigen der Bäume Eichelhäher und Grünspechte ihren Lebensraum haben. Eine wilde Landschaft auf 650 Hektar, in einem schmalen Streifen Land, wo sich vier besondere Lebensräume einander abwechseln. An der Küste verläuft ein Strandstreifen aus hellem Sand, an den ein erster Dünengürtel mit niedrigen Wacholdersträuchern und phönizischem Wacholder anschließt. Unmittelbar danach ein Feuchtstreifen, ein Überbleibsel einer alten Küstenlagune, während dahinter in einem zweiten Dünengürtel die ersten Steineichen, Kiefern, Korkeichen und Flaumeichen wachsen.

Das Erkunden des Parks ist sehr einfach: Alle Eingänge sind nummeriert und von der Strada Provinciale della Principessa aus, die von San Vincenzo nach Piombino führt, erreichbar. Mit einer Gesamtlänge von rund 5 km führt ein Weg durch die bewaldete Mitte des Parks, von dem aus zwei barrierefreie Zugänge zum Strand führen. Zahlreiche Schautafeln entlang des Weges bringen den Besuchern die Besonderheiten der Natur nahe.

 

Unsere Erlebnisreise in die Natur und in die typische Vegetation der mediterranen Macchia nimmt im Küstenpark Rimigliano ihren Ausgang. Eine lange Wanderung in das Herz einer geschützten Dünenlandschaft, wo sich die Schatten von Steineichen und Strandkiefern mit den kleinen Sträuchern im warmfarbigen Sand abwechseln. Im Herzen des Waldes trifft man nicht selten auf rote Eichhörnchen, Wildschweine, Hasen oder Füchse, während auf den Zweigen der Bäume Eichelhäher und Grünspechte ihren Lebensraum haben. Eine wilde Landschaft auf 650 Hektar, in einem schmalen Streifen Land, wo sich vier besondere Lebensräume einander abwechseln. An der Küste verläuft ein Strandstreifen aus hellem Sand, an den ein erster Dünengürtel mit niedrigen Wacholdersträuchern und phönizischem Wacholder anschließt. Unmittelbar danach ein Feuchtstreifen, ein Überbleibsel einer alten Küstenlagune, während dahinter in einem zweiten Dünengürtel die ersten Steineichen, Kiefern, Korkeichen und Flaumeichen wachsen.

Das Erkunden des Parks ist sehr einfach: Alle Eingänge sind nummeriert und von der Strada Provinciale della Principessa aus, die von San Vincenzo nach Piombino führt, erreichbar. Mit einer Gesamtlänge von rund 5 km führt ein Weg durch die bewaldete Mitte des Parks, von dem aus zwei barrierefreie Zugänge zum Strand führen. Zahlreiche Schautafeln entlang des Weges bringen den Besuchern die Besonderheiten der Natur nahe.

 

  • straighten
    Lunghezza tappa
    6 KM
  • schedule
    Dauer
    1 Tag
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2.
Zweiter Tag
Populonia und der Golf von Baratti

Wir begeben uns einige Kilometer weiter, um im Archäologischen Park von Baratti und Populonia in die Geschichte einzutauchen. Im Inneren des Parks stehen verschiedene Parcours zu Verfügung, um die Geschichte der Etrusker anhand von Schautafeln nachzuempfinden. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von 80 Hektar, die von den Hängen des Vorgebirges von Piombino bis zum Golf von Baratti reichen. Hier erfahren wir Wissenswertes über das antike Populonia, die Stadt, die zuerst etruskisch und dann römisch war, und die aufgrund ihres intensiven Abbaus von Eisenerz von Bedeutung war. Wenn man an den Überresten der alten Gebäude vorbei geht, wo das Eisen verhüttet wurde, kann man noch immer die Zeugnisse der Siedlungskerne sehen.

Unmittelbar nach dem Besucherzentrum stoßen wir auf die Nekropole von San Cerbone, eine Anlage mit Hügel- und Ädikulagräbern, die uns Einblicke in die Entwicklung der Grabarchitektur gewährt. Am bedeutendsten ist der Tumulus Tomba dei Carri, eines der größten Hügelgräber, die je von den Etruskern errichtet wurden. Nun erreichen wir das archäologische Experimentierzentrum. Von hier aus führt der erste naturkundlich interessante Weg (Gehzeit 1,5 Stunden) mit einem Führer durch den Graben der Grotten. Auf diesem Weg kann man die reiche Vegetation des Parks bewundern, die durch die starke Feuchtigkeit in dem Gebiet geprägt ist.

Ein zweiter Rundweg – der länger ist und eine Gehzeit von rund 2 Stunden erfordert – führt uns hingegen zum Hohlweg, der sogenannten Via delle Cave. Auf dieser Tour kommt man in den oberen Teil des Parks, wo man einen der faszinierendsten Orte des Gebietes bewundern kann: die Nekropole mit den Grotten. Quert man einen dichten Wald mit Kork- und Steineichen, trifft man auf die alten Steinbrüche sowie auf die Gräber, die durch Grabungen im Kalkgesteins entstanden sind. Der eigentliche Höhepunkt des Weges ist die Nekropole, die heute wie eine imposante Felswand erscheint, auf deren Seite man zahlreiche Grabkammern aus der Zeit zwischen dem 4. und dem 3. Jahrhundert vor Christus ausnehmen kann.
Ein Wegenetz, das auf gepflasterten Straßen verläuft, durch Wälder und die mediterrane Macchia führt und überraschend herrliche Ausblicke auf die Insel Elba freigibt, verbindet die Nekropolen mit der Stadt der Häuser und Tempel, der Akropolis von Populonia. Hier in diesem Bereich kann man die Rekonstruktion des gesamten Fundaments eines der Tempel und die restaurierten Mosaikböden bewundern, die für das Publikum wieder zugänglich gemacht wurden. Schließlich wurden neue Besucherwege angelegt, die an den alten Stadtmauern verlaufen.

 

Wir begeben uns einige Kilometer weiter, um im Archäologischen Park von Baratti und Populonia in die Geschichte einzutauchen. Im Inneren des Parks stehen verschiedene Parcours zu Verfügung, um die Geschichte der Etrusker anhand von Schautafeln nachzuempfinden. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von 80 Hektar, die von den Hängen des Vorgebirges von Piombino bis zum Golf von Baratti reichen. Hier erfahren wir Wissenswertes über das antike Populonia, die Stadt, die zuerst etruskisch und dann römisch war, und die aufgrund ihres intensiven Abbaus von Eisenerz von Bedeutung war. Wenn man an den Überresten der alten Gebäude vorbei geht, wo das Eisen verhüttet wurde, kann man noch immer die Zeugnisse der Siedlungskerne sehen.

Unmittelbar nach dem Besucherzentrum stoßen wir auf die Nekropole von San Cerbone, eine Anlage mit Hügel- und Ädikulagräbern, die uns Einblicke in die Entwicklung der Grabarchitektur gewährt. Am bedeutendsten ist der Tumulus Tomba dei Carri, eines der größten Hügelgräber, die je von den Etruskern errichtet wurden. Nun erreichen wir das archäologische Experimentierzentrum. Von hier aus führt der erste naturkundlich interessante Weg (Gehzeit 1,5 Stunden) mit einem Führer durch den Graben der Grotten. Auf diesem Weg kann man die reiche Vegetation des Parks bewundern, die durch die starke Feuchtigkeit in dem Gebiet geprägt ist.

Ein zweiter Rundweg – der länger ist und eine Gehzeit von rund 2 Stunden erfordert – führt uns hingegen zum Hohlweg, der sogenannten Via delle Cave. Auf dieser Tour kommt man in den oberen Teil des Parks, wo man einen der faszinierendsten Orte des Gebietes bewundern kann: die Nekropole mit den Grotten. Quert man einen dichten Wald mit Kork- und Steineichen, trifft man auf die alten Steinbrüche sowie auf die Gräber, die durch Grabungen im Kalkgesteins entstanden sind. Der eigentliche Höhepunkt des Weges ist die Nekropole, die heute wie eine imposante Felswand erscheint, auf deren Seite man zahlreiche Grabkammern aus der Zeit zwischen dem 4. und dem 3. Jahrhundert vor Christus ausnehmen kann.
Ein Wegenetz, das auf gepflasterten Straßen verläuft, durch Wälder und die mediterrane Macchia führt und überraschend herrliche Ausblicke auf die Insel Elba freigibt, verbindet die Nekropolen mit der Stadt der Häuser und Tempel, der Akropolis von Populonia. Hier in diesem Bereich kann man die Rekonstruktion des gesamten Fundaments eines der Tempel und die restaurierten Mosaikböden bewundern, die für das Publikum wieder zugänglich gemacht wurden. Schließlich wurden neue Besucherwege angelegt, die an den alten Stadtmauern verlaufen.

 

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    Lunghezza tappa
    7 km
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    Dauer
    1 Tag
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3.
Dritter Tag
Im Küstenpark Sterpaia, durch Wälder, Dünen und Sümpfe der oberen Maremma

Die dritte Etappe ist vor allem den Liebhabern der Vogelkunde und des Birdwatchings gewidmet. Diese verläuft zur Gänze im Park von Sterpaia, dem zweiten Küstenbereich des Cornia-Tals. Ausgehend vom Parkplatz des Waldes von Sterpaia kann man diese Ecke der Maremma mit einem Führer auf einem 800 m langen Weg kennenlernen, auf dem die letzten Spuren eines alten Waldes hinter der Düne noch erhalten sind. Nach dem Wald geht es weiter in Richtung Küstendüne, wo man Strandlilien, Stranddisteln und Soldanellen bewundern kann. Nach 3 Kilometern entlang des Strandes und des Pinienwaldes geht es vorbei am alten Fosso Acquaviva zum Padule dei Perelli Bassi, einem Gebiet, das an die Riserva Naturale Oasi WWF Padule Orti-Bottagone anschließt. Hier kann man viele Arten von Wasservögeln beobachten, wie Graureiher, Flamingos, Rohrweihen (als Symbol der Oase), Krickenten und Stelzenläufer. Nach fünfeinhalb Kilometern erreicht man schließlich die eigentliche Grenze des Reservates, von wo aus man über einen kurzen Abschnitt am Rand des Röhrichts des Bottagone das Besucherzentrum des Reservates erreicht. Hier beginnt der Sentiero Natura, der zu den Vogelwarten führt, von wo aus man Fischadler, Brachvögel, Seidenreiher, Kiebitze, Brandgänse und viele andere Vogelarten beobachten kann.

 

Die dritte Etappe ist vor allem den Liebhabern der Vogelkunde und des Birdwatchings gewidmet. Diese verläuft zur Gänze im Park von Sterpaia, dem zweiten Küstenbereich des Cornia-Tals. Ausgehend vom Parkplatz des Waldes von Sterpaia kann man diese Ecke der Maremma mit einem Führer auf einem 800 m langen Weg kennenlernen, auf dem die letzten Spuren eines alten Waldes hinter der Düne noch erhalten sind. Nach dem Wald geht es weiter in Richtung Küstendüne, wo man Strandlilien, Stranddisteln und Soldanellen bewundern kann. Nach 3 Kilometern entlang des Strandes und des Pinienwaldes geht es vorbei am alten Fosso Acquaviva zum Padule dei Perelli Bassi, einem Gebiet, das an die Riserva Naturale Oasi WWF Padule Orti-Bottagone anschließt. Hier kann man viele Arten von Wasservögeln beobachten, wie Graureiher, Flamingos, Rohrweihen (als Symbol der Oase), Krickenten und Stelzenläufer. Nach fünfeinhalb Kilometern erreicht man schließlich die eigentliche Grenze des Reservates, von wo aus man über einen kurzen Abschnitt am Rand des Röhrichts des Bottagone das Besucherzentrum des Reservates erreicht. Hier beginnt der Sentiero Natura, der zu den Vogelwarten führt, von wo aus man Fischadler, Brachvögel, Seidenreiher, Kiebitze, Brandgänse und viele andere Vogelarten beobachten kann.

 

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    7 km
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    1 Tag
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4.
Vierter Tag
Naturpark von Montioni, ein Eintauchen in den Wald

Nur eine Handvoll Kilometer vom Küstenpark Sterpaia entfernt, öffnet sich ein 7.000 ha großes Schutzgebiet zwischen dem Val di Cornia und dem Valle del Pecora, das ausgehend von der Küste zu den Hügeln von Massa Marittima und Suvereto hin verläuft. Ein dichter Wald, der durch Jahrhunderte von Köhlern bewohnt war, die abwechselnd dieser Tätigkeit und der Arbeit im Bergbau nachgingen, besteht hauptsächlich aus Steineichen. In Montioni beginnt ein Doppelweg, auf dem man das Schutzgebiet erkunden kann: Vom Parkplatz aus queren wir einen Graben und schlagen die Straße zum Podere del Marcitotio ein. In der Nähe der antiken Thermen von Elisa verlassen wir die Straße und biegen auf einem Weg in den Wald ein. Nach einer Lichtung mit einem alten Gebäude in der Mitte stoßen wir auf einen Zypressenhain. Über einen kurzen Abstecher nach rechts erreicht man die Ruinen des Castello di Montioni und auf dem Poggio Sentinella, eine Aussichtskuppe, die herrliche Blicke auf das Meer offenbart. Wieder bei der Weggabelung angelangt, geht es weiter durch den Wald in Richtung Poggio Tre Cancelli. Nach einem Areal, auf dem sich die Hochsitze zur Vogelbeobachtung befinden, erreicht man eine Kreuzung, an der man links abbiegt. Auf einem Weg unter dem hohen Blätterdach des Waldes entlang, kommen wir in Poggio Tre Cancelli oben an. Hier erstreckt sie das gleichnamige Wildnisareal: das strenge Naturreservat mit einer Fläche von rund 100 Hektar darf nicht betreten werden, um das Umweltmonitoring nicht zu stören und es darf auch sonst von Menschenhand nicht beeinflusst werden. Von hier aus führt eine aussichtsreiche Brandschneise auf dem Bergkamm zwischen dem Valle del Botro Secco und dem Valle del Confine nach Montioni zurück, mit herrlichen Blicken auf das Valle del Pecora. Man erreicht die Zufahrtsstraße von Poggio Sentinella und mündet in einen weiteren Weg entlang dem Poggio Speranzona ein, der uns schließlich auf den Piazzale von Montioni führt.

Nur eine Handvoll Kilometer vom Küstenpark Sterpaia entfernt, öffnet sich ein 7.000 ha großes Schutzgebiet zwischen dem Val di Cornia und dem Valle del Pecora, das ausgehend von der Küste zu den Hügeln von Massa Marittima und Suvereto hin verläuft. Ein dichter Wald, der durch Jahrhunderte von Köhlern bewohnt war, die abwechselnd dieser Tätigkeit und der Arbeit im Bergbau nachgingen, besteht hauptsächlich aus Steineichen. In Montioni beginnt ein Doppelweg, auf dem man das Schutzgebiet erkunden kann: Vom Parkplatz aus queren wir einen Graben und schlagen die Straße zum Podere del Marcitotio ein. In der Nähe der antiken Thermen von Elisa verlassen wir die Straße und biegen auf einem Weg in den Wald ein. Nach einer Lichtung mit einem alten Gebäude in der Mitte stoßen wir auf einen Zypressenhain. Über einen kurzen Abstecher nach rechts erreicht man die Ruinen des Castello di Montioni und auf dem Poggio Sentinella, eine Aussichtskuppe, die herrliche Blicke auf das Meer offenbart. Wieder bei der Weggabelung angelangt, geht es weiter durch den Wald in Richtung Poggio Tre Cancelli. Nach einem Areal, auf dem sich die Hochsitze zur Vogelbeobachtung befinden, erreicht man eine Kreuzung, an der man links abbiegt. Auf einem Weg unter dem hohen Blätterdach des Waldes entlang, kommen wir in Poggio Tre Cancelli oben an. Hier erstreckt sie das gleichnamige Wildnisareal: das strenge Naturreservat mit einer Fläche von rund 100 Hektar darf nicht betreten werden, um das Umweltmonitoring nicht zu stören und es darf auch sonst von Menschenhand nicht beeinflusst werden. Von hier aus führt eine aussichtsreiche Brandschneise auf dem Bergkamm zwischen dem Valle del Botro Secco und dem Valle del Confine nach Montioni zurück, mit herrlichen Blicken auf das Valle del Pecora. Man erreicht die Zufahrtsstraße von Poggio Sentinella und mündet in einen weiteren Weg entlang dem Poggio Speranzona ein, der uns schließlich auf den Piazzale von Montioni führt.

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    12 Km
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    1 Tag
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5.
Fünfter Tag
Der Archäologische Bergbaupark San Silvestro

Eine einzigartige Landschaft, ein geologisches Laboratorium, versteckt im Laubwerk der mediterranen Macchia, wo der Mensch lernte, den Reichtum des Gesteins mit Spatenstichen herauszufordern, eine Enzyklopädie an Geschichte und Bergbaukultur.

Der Besuch im Archäologischen Bergbaupark des Cornia-Tales erfolgt ober und unter Tage. Ein Besucherparcours beginnt mit einem Bericht über antike Abbautechniken – die ersten Zeugnisse des Bergbaus in diesen Hügeln gehen auf die Etruskerzeit zurück – und zeigt das Umfeld, die Gruben und die engen Stollen im Inneren der Erde, die dem Bergbau dienten. Vom Gebäude aus, das an das Besucherzentrum angrenzt, wo sich das Museum für Archäologie und Mineralien befindet, das Einblicke in die geologischen Besonderheiten des Gebietes von Campiglia gewährt und Funde der Rocca San Silvestro zeigt, gelangt man in das Minenmuseum Miniera del Temperino und weiter in die Museen der Bergbaumaschinen und der Knappen. Hier beginnt die Galleria Lanzi-Temperino, der Stollen durch den der Besucher mit der Bergbahn fährt. Es geht auf den Gleisen weiter, auf der die mit Erz beladenen Hunte fuhren. Vom Valle Lanzi weiter in Richtung Rocca di San Silvestro. Die antike Siedlung, die auf der Spitze eines Hügels zwischen dem 10. und dem 11. Jahrhundert entstanden ist, um den Bergleuten und den Metallschmelzern eine Unterkunft zu geben, wurde im 14. Jahrhundert verlassen. Der Guide begleitet den Besucher zu den Häusern, der Kirche, dem Friedhof und zum alten Industrieareal, wo man noch mittelalterliche Verhüttungstechniken sehen kann.

Eine einzigartige Landschaft, ein geologisches Laboratorium, versteckt im Laubwerk der mediterranen Macchia, wo der Mensch lernte, den Reichtum des Gesteins mit Spatenstichen herauszufordern, eine Enzyklopädie an Geschichte und Bergbaukultur.

Der Besuch im Archäologischen Bergbaupark des Cornia-Tales erfolgt ober und unter Tage. Ein Besucherparcours beginnt mit einem Bericht über antike Abbautechniken – die ersten Zeugnisse des Bergbaus in diesen Hügeln gehen auf die Etruskerzeit zurück – und zeigt das Umfeld, die Gruben und die engen Stollen im Inneren der Erde, die dem Bergbau dienten. Vom Gebäude aus, das an das Besucherzentrum angrenzt, wo sich das Museum für Archäologie und Mineralien befindet, das Einblicke in die geologischen Besonderheiten des Gebietes von Campiglia gewährt und Funde der Rocca San Silvestro zeigt, gelangt man in das Minenmuseum Miniera del Temperino und weiter in die Museen der Bergbaumaschinen und der Knappen. Hier beginnt die Galleria Lanzi-Temperino, der Stollen durch den der Besucher mit der Bergbahn fährt. Es geht auf den Gleisen weiter, auf der die mit Erz beladenen Hunte fuhren. Vom Valle Lanzi weiter in Richtung Rocca di San Silvestro. Die antike Siedlung, die auf der Spitze eines Hügels zwischen dem 10. und dem 11. Jahrhundert entstanden ist, um den Bergleuten und den Metallschmelzern eine Unterkunft zu geben, wurde im 14. Jahrhundert verlassen. Der Guide begleitet den Besucher zu den Häusern, der Kirche, dem Friedhof und zum alten Industrieareal, wo man noch mittelalterliche Verhüttungstechniken sehen kann.

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    Lunghezza tappa
    3 KM
  • schedule
    Dauer
    1 Tag
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6.
Sechster Tag
Der Waldpark Poggio Neri

Für die letzte Station unserer Woche begeben wir uns in die Hügel des Cornia-Tals, in das auf einer Anhöhe gelegene malerische Dörfchen Sassetta, das wahrscheinlich um das Jahr Tausend entstanden ist. Nachdem wir durch die Gässchen des historischen Kerns geschlendert sind und die Überreste des mittelalterlichen Kastells bewundert haben, tauchen wir in die Foresta di Poggio Neri ein, eine dichte Baumvegetation mit Steineichen und Kastanien, die im Sommer zu herrlichen Spaziergängen im Schatten einlädt. Von Sassetta aus gehen wir auf dem Weg Nummer 100 an der La Fattoria vorbei bis hinauf zum Piano dei Bruzzi. Nach der Anhöhe Poggio Santa Lucia biegen wir links ab in Richtung Poggio Lindi und Poggio Valcanina bis wir auf den Weg nach San Vincenzo und San Carlo treffen. In Casa Silvestrina angekommen, geht es weiter bergab auf dem Weg 101, der durch das Val Canina und Casonzoli verläuft. Weiter am Fuße des Monte Ceci entlang bis zur Einmündung in den Weg 102. Dieser Weg ist für behinderte Menschen barrierefrei ausgelegt. Um den Monte Bufalaio führt der botanische Weg 102, der anhand von Tafeln Informatives über die heimische Flora und Fauna vermittelt. Auf der Westseite des Berges kann man einen alten, in der Zwischenzeit aufgelassenen Steinbruch sehen, in dem der berühmte rote Marmor aus Sassetta abgebaut wurde. Der Weiterweg lohnt mit einer erholsamen Rast und zauberhaften Ausblicken auf das mittelalterliche Dörfchen. Entlang der Strecke lädt zudem das Museo del Bosco zu einem Besuch ein. Es ist in einer alten Darre eingerichtet und vermittelt Einblicke in das Alltagsleben der Köhler, die über Jahrhunderte an diesen Orten gelebt haben. Der Rückweg verläuft bis zur Abzweigung nach Sassetta auf dem Weg 101.

Für die letzte Station unserer Woche begeben wir uns in die Hügel des Cornia-Tals, in das auf einer Anhöhe gelegene malerische Dörfchen Sassetta, das wahrscheinlich um das Jahr Tausend entstanden ist. Nachdem wir durch die Gässchen des historischen Kerns geschlendert sind und die Überreste des mittelalterlichen Kastells bewundert haben, tauchen wir in die Foresta di Poggio Neri ein, eine dichte Baumvegetation mit Steineichen und Kastanien, die im Sommer zu herrlichen Spaziergängen im Schatten einlädt. Von Sassetta aus gehen wir auf dem Weg Nummer 100 an der La Fattoria vorbei bis hinauf zum Piano dei Bruzzi. Nach der Anhöhe Poggio Santa Lucia biegen wir links ab in Richtung Poggio Lindi und Poggio Valcanina bis wir auf den Weg nach San Vincenzo und San Carlo treffen. In Casa Silvestrina angekommen, geht es weiter bergab auf dem Weg 101, der durch das Val Canina und Casonzoli verläuft. Weiter am Fuße des Monte Ceci entlang bis zur Einmündung in den Weg 102. Dieser Weg ist für behinderte Menschen barrierefrei ausgelegt. Um den Monte Bufalaio führt der botanische Weg 102, der anhand von Tafeln Informatives über die heimische Flora und Fauna vermittelt. Auf der Westseite des Berges kann man einen alten, in der Zwischenzeit aufgelassenen Steinbruch sehen, in dem der berühmte rote Marmor aus Sassetta abgebaut wurde. Der Weiterweg lohnt mit einer erholsamen Rast und zauberhaften Ausblicken auf das mittelalterliche Dörfchen. Entlang der Strecke lädt zudem das Museo del Bosco zu einem Besuch ein. Es ist in einer alten Darre eingerichtet und vermittelt Einblicke in das Alltagsleben der Köhler, die über Jahrhunderte an diesen Orten gelebt haben. Der Rückweg verläuft bis zur Abzweigung nach Sassetta auf dem Weg 101.

  • straighten
    Lunghezza tappa
    9 KM
  • schedule
    Dauer
    1 Tag
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