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Abbadia San Salvatore

Abbadia San Salvatore

ENTLANG DER STRECKE ZWISCHEN DER ALTEN ABTEI UND DEM MUSEO MINERARIO (BERGBAUMUSEUM) KANN MAN EINEN DER REIZVOLLSTEN ORTE AM MONTE AMIATA ENTDECKEN

Lesen Sie die Geschichte von Abbadia San Salvatore auf logo toscana ovunque bella Abbadia San Salvatore - A history carved in stone Abbadia San Salvatore A history carved in stone From the Amiatina Bible to the mercury mines on the trail of a destiny that’s always been tied to the mountainLesen Sie die Geschichte Englisch

Der schöne Ort Abbadia San Salvatore ist der Luftlinie nach der dem Gipfel des Monte Amiata nächstgelegene Ort sowie einer der bekanntesten Touristenorte dieser Gegend. Das alte Ortszentrum von Abbadia, das ausgehend von der mythenumrankten Abbazia di San Salvatore (Abtei des Sankt Salvator) entstand (die der Legende nach im Jahr 762 von dem langobardischen Herzog Ratchis gegründet wurde), fiel nicht der Vergessenheit heim. Im 15. Jahrhundert beschrieb Papst Pius II. den Ort folgendermaßen in seinen Kommentaren: „Die Natur formte hier ein Tal, das so groß wie acht Stadien ist und von rauen Felsen begrenzt wird. Die Vorfahren errichteten hier ein Dorf, das durch einen Wassergraben gut geschützt war.“

Wenn man sich Abbadia von der Via Cassia kommend annähert, kann man auf den ersten Blick aufgrund des modernen Erscheinungsbildes und der breiten, von Bäumen gesäumten Straßen einen falschen Eindruck gewinnen, der sich jedoch ändert, sobald man das Zentrum des mittelalterlichen Ortes erreicht, das um die berühmte Abtei herum entstand und einer der reizvollsten Orte der mittelalterlichen Toskana ist. Die Burg durchqueren drei parallel verlaufende Straßen entlang derer sich die Kirche Santa Croce (aus dem Jahr 1221, wiederaufgebaut im 19. Jahrhundert) und die Kirche Sant’Angelo (aus dem Jahr 1313, heute eine Privatresidenz) befinden. Sehenswert sind auch der Palazzo del Podestà (oder di Giustizia), der Palazzo del Popolo und weitere mittelalterliche Bauten.

Auch außerhalb der ersten Stadtmauer hat der Ort teilweise sein altes Erscheinungsbild bewahrt. Hier befinden sich unter anderem die Kirche San Leonardo aus dem 13. Jahrhundert, die Kirche der Madonna dei Remedi (Heilmittel-Madonna) aus dem 17. Jahrhundert, die einen Freskenzyklus von Nasini besitzt, und die Kirche der Madonna del Castagno (Kastanien-Madonna) aus dem 16. Jahrhundert, die an der Straße in Richtung des Amiata-Gebiets liegt. Ein Feldweg führt hingegen zu der rustikalen, von Wald umgebenen Chiesa dell’Ermeta (Ermeta-Kirche). Unterhalb der Kirche befinden sich der Rupe di Dante (dessen Name auf sein an den Dichter erinnerndes Profil zurückgeht) und die Grotta dell’Arciere.

Von Bedeutung für die moderne Geschichte von Abbadia San Salvatore ist der interessante Bergwerkskomplex, der vor den Toren des Ortes liegt. Das Bergwerk, das von 1897 bis in die 1970er-Jahre in Betrieb war, bezeugt den tiefgehenden Wandlungsprozess, dem Abbadia San Salvatore im 20. Jahrhundert unterlag. Das heute stillgelegte Bergwerk wurde zum Museo Minerario umgestaltet, das sich der Geologie, Geschichte der Mineralgewinnung, der Arbeit in den Stollen und in der metallurgischen Anlage sowie dem Alltagsleben der Bergmänner widmet. Außerhalb des Museums kann man einen der Förderwagen besichtigen, die in den Stollen eingesetzt wurden.

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