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Punta Falcone Park

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Naturattraktionen

Auf dem Vorgebirge von Piombino ist ein Schutzgebiet sehenswert

Der Punta Falcone Park befindet sich in der Gemeinde Piombino, eingebettet zwischen dem Golf von Salivoli und der Cala Moresca, und bietet Pfade von naturhistorischem Interesse.
Das Gebiet unterscheidet sich deutlich vom Rest des Val di Cornia, sowohl durch sein Relief als auch durch seine besondere geologische Formation. Denn hier kommt ein aus dem Meer stammendes vulkanisches Gestein zutage, ein typisches Element des Falcone-Gebiets.
Punta Falcone ist außerdem der nächstgelegene Punkt zwischen Piombino und der Insel Elba, denn er liegt nur viereinhalb Meilen, etwa neun Kilometer, von der Insel entfernt.

Der Park ist reich an Vegetation und beherbergt Kolonien von Möwen und Kormoranen; er wird vom Vorgebirge von Piombino begrenzt, einer Landzunge, die Populonia und den Golf von Baratti über einen Panoramaweg verbindet, der der alten Via dei Cavalleggeri folgt und über Calamoresca, Spiaggia Lunga, Cala San Quirico und Buca delle Fate führt und es so ermöglicht, nach Populonia und zum Golf von Baratti zu gelangen. 
Im April füllt sich der Park von Punta Falcone mit Blumen und wird zu einem Paradies der Düfte und Farben.
Aufgrund seiner günstigen Lage, die den Argentario, den toskanischen Archipel und Korsika auf einen Blick umfasst, war Punta Falcone im Laufe der Jahrhunderte ein strategisch wichtiger Punkt für die Verteidigung der Küste: Zwischen den beiden Weltkriegen errichtete die Königliche Marine hier die Marinebatterie Galeazzo Sommi Picenardi, die mit vier Kanonen 152/45 S1911 bewaffnet war, deren unterirdische Reserven heute noch sichtbar und zugänglich sind.
Eine davon wurde in ein beliebtes Museum der Region umgewandelt.
In der ehemaligen Schießleitstelle der Batterie Sommi Picenardi ist eine Sternwarte untergebracht, in der Vorträge und Veranstaltungen zur Himmelsbeobachtung organisiert werden.

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- Credit: C. D'Aliasi

Besonders interessant ist auch die Unterwasserbesichtigung des Gebiets aufgrund der Buca del Bove, einer natürlichen Höhle, die nur vom Meer aus zugänglich ist und die ihren Namen der hier einst beheimateten Mönchsrobbe verdankt, im Volksmund Seeochse genannt, die hier im Herbst ihre Jungen zur Welt brachte.

Für die Reservierung von Besichtigungen - für Schulen oder Gruppen - muss man sich an den für den Park zuständigen Verein wenden, indem man an associazione.microcosmo.piombino@gmail.com schreibt.

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