Vom 18. Juli bis zum 29. November würdigt die Ausstellung Serafino terreno im Sala dei Sindaci des Palazzo Comunale von Pontremoli den heiligen Franz von Assisi anlässlich seines 800. Todestages.
Die Ausstellung erzählt von der alten Verbindung zwischen dem Heiligen und der Stadt, die der Überlieferung zufolge im Jahr 1219 entstand, als Franziskus nach der Gründung des Klosters von Sarzana durch Pontremoli zog.
Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine tiefe Verbundenheit, die im Laufe der Jahrhunderte durch zahlreiche dem Heiligen gewidmete Werke in den Gotteshäusern der Stadt und durch seine Ernennung zum Mitpatron von Pontremoli bezeugt wurde.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwei Gemälde von Annibale Carracci und Gherardo delle Notti, die zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts entstanden.
Die Werke interpretieren das Thema der seraphischen Inbrunst in unterschiedlichen Bildsprachen: Der klassischen Ausgewogenheit und erzählerischen Klarheit Carraccis stehen die starken Lichtkontraste und die emotionale Intensität der von Caravaggio geprägten Malerei Gherardo delle Nottis gegenüber.