Zum Hauptinhalt
Der heilige Petrus und der heilige Johannes in einem manieristischen Stich, mit Figuren zwischen Säulen, die in unterschiedlichen Szenen und Posen im Rahmen klassischer Architektur dargestellt sind.
Photo © Collezione Baselitz/Blau 
Photo © Collezione Baselitz/Blau 

Jenseits der Renaissance. Von Dürer bis Parmigianino

collections
Ausstellungen

Eine Ausstellung im Palazzo Medici Riccardi über die europäische manieristische Grafik

Von 10. September bis 5. Januar 2027 wird im Palazzo Medici Riccardi in Florenz die Ausstellung Oltre il Rinascimento. Tra Dürer e Parmigianino (Jenseits der Renaissance. Von Dürer bis Parmigianino) gezeigt, die dem technischen und ästhetischen Reichtum der europäischen manieristischen Grafik gewidmet ist.

Die Ausstellung zeigt Werke aus der Privatsammlung des deutschen Künstlers Georg Baselitz sowie aus den Sammlungen des Museums der Schönen Künste in Budapest.

Die Ausstellung geht über das klassische Bild der italienischen Renaissance hinaus und widmet sich den Experimenten, die den europäischen Manierismus prägten, mit besonderem Augenmerk auf Gravur, Helldunkelmalerei und Grafik.
Den Ausgangspunkt bildet die Sammlung von Baselitz, die von seinem tiefen künstlerischen und sammlerischen Interesse an den Meistern des 16. Jahrhunderts zeugt.

Die Ausstellung verfolgt die Studien der großen italienischen Manieristen, darunter Parmigianino und Andrea Schiavone, und führt anschließend zu den Stichen der Schule von Fontainebleau und der nordeuropäischen Meister, von Hans Sebald Beham bis Albrecht Dürer.
Auch den Experimenten mit dem Hell-Dunkel von Ugo da Carpi, Domenico Beccafumi, Andrea Andreani und Hendrick Goltzius wird breiter Raum gewidmet.

Die Auswahl stellt so unterschiedliche künstlerische Ansätze gegenüber und zeichnet ein Panorama der europäischen Grafik des 16. Jahrhunderts, geprägt von der Suche nach neuen technischen und formalen Lösungen.