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Die „Luminara di Santa Croce“ in Lucca
Photo ©Domenico Bertuccelli
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Festa di Santa Croce in Lucca

Die Stadt der Mauern feiert den Kult von dem „Volto Santo“

Lucca feiert alljährlich Santa Croce und tut dies im großen Stil. Die Veranstaltung beginnt abends am 13. September mit der eindrucksvollen Luminara di Santa Croce, entlang den Straßen der Altstadt. Zu dieser Gelegenheit werden Straßen und Plätze durch tausenden von Lichtern und Kerzen beleuchtet, während Figuranten in mittelalterlichen Kostümen zwischen der Menschenmenge umherziehen.

Die nächtliche Prozession folgt einer präzisen Route, sie beschreitet den „Percorso miracoloso“, den wundersamen Weg des Volto Santo, dem hölzernen Kruzifix, das im Dom San Martino, dem Mittelpunkt der städtischen Religiosität, aufbewahrt wird. Die Reliquie wurde von Luni nach Lucca transportiert und dort in der Kirche San Frediano untergebracht, um dort verehrt zu werden.

Der Umzug wird mit der Standarte des Volto Santo, einem Werk des, aus Lucca stammenden, Malers Michele Marcucci eröffnet, das er gegen Ende des 19. Jahrhunderts erschaffen hat. Auf ihr folgt das Croce di fiori, das Blumenkreuz, das jedes Jahr von den Blumenzüchtern Viareggios angefertigt wird.

Der Weg beginnt an der Basilika San Frediano, schlängelt sich entlang via Fillungo, um dann in Richtung Piazza San Michele, Piazza del Giglio zu führen und zu guter Letzt auf Piazza San Martino zu enden.

Seit einigen Jahren wurde die Tradition des Mottettone wieder eingeführt, die Ausführung einer mehrstimmigen Komposition, die zu diesem Anlass von, hauptsächlich aus Lucca stammenden, Musikern komponiert wurde und die die nächtlichen Feierlichkeiten in der Kathedrale abschließt.

Das Fest wird auch am nächsten Tag fortgesetzt. Am 14. September ergibt sich die Gelegenheit mit einer feierlichen Messe dem Volto Santo, das der Legende nach aus dem Heiligen Land stammt und die Züge des Christi versinnbildlicht, zu huldigen.

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