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Paperino

Rundum Kino, Erinnerungen und Volkstraditionen

Paperino ist ein kleiner Ort in der Umgebung von Prato, der an der alten Via del Ferro (Erzstraße) liegt, der Verbindungsachse zwischen der Pfarrei von Tobbiana und San Giorgio a Colonica.
Der Name leitet sich vermutlich von einem antiken römischen Anwesen, Paperium, oder einem Sumpfgras ab, das früher in diesem Gebiet verbreitet war. Heute weist Paperino eine unscheinbare Identität mit ruhigen Straßen, flacher Landschaft und Elementen der Volksfrömmigkeit auf, die den Veränderungen des 20. Jahrhunderts widerstanden haben.

Sehenswürdigkeiten

Bei einem Spaziergang durch das Ortszentrum und das Umland stößt man auf zahlreiche Bildstöcke und kleine Votivkapellen, die von der tief verwurzelten Volksfrömmigkeit zeugen.
Das wichtigste historische Gebäude ist die Kirche San Martino aus dem 13. Jahrhundert, die von einer einfachen Kapelle zur Pfarrkirche wurde. Durch Restaurierungsarbeiten im 19. Jahrhundert erhielt sie ihre heutige Giebelfassade, die ein Fresko aus dem 14. Jahrhundert bewahrt, das die Madonna mit Kind zwischen den Heiligen Martin und Johannes dem Täufer darstellt und dem Florentiner Maler Francesco di Michele zugeschrieben wird.
Die Besichtigung geht weiter durch die alten Ortsgassen, die die Ortschaft von der Via Pistoiese trennen, wo sich interessante mit Türmen versehene Gebäude befinden.
Dazu gehören der Torre a Mattoni (Backsteinturm), dessen Portal aus dem 16. Jahrhundert und das Wappen der Besitzer erhalten sind, sowie der Torre Armata, ein mit Zinnen versehener Turm, der zu einem großen landwirtschaftlichen Komplex gehört, der seit dem 17. Jahrhundert mehrfach erweitert wurde.
Erwähnenswert ist auch La Rugea in der Via dell'Oro: eine herrschaftliche Villa, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert der Familie Arrighi gehörte, mit landwirtschaftlichen Nebengebäuden, die mit den bäuerlichen Tätigkeiten verbunden sind, und einem Oratorium, das dem Heiligen Joachim gewidmet ist und 1725 errichtet wurde.

Bei einem Spaziergang durch das Ortszentrum und das Umland stößt man auf zahlreiche Bildstöcke und kleine Votivkapellen, die von der tief verwurzelten Volksfrömmigkeit zeugen.
Das wichtigste historische Gebäude ist die Kirche San Martino aus dem 13. Jahrhundert, die von einer einfachen Kapelle zur Pfarrkirche wurde. Durch Restaurierungsarbeiten im 19. Jahrhundert erhielt sie ihre heutige Giebelfassade, die ein Fresko aus dem 14. Jahrhundert bewahrt, das die Madonna mit Kind zwischen den Heiligen Martin und Johannes dem Täufer darstellt und dem Florentiner Maler Francesco di Michele zugeschrieben wird.
Die Besichtigung geht weiter durch die alten Ortsgassen, die die Ortschaft von der Via Pistoiese trennen, wo sich interessante mit Türmen versehene Gebäude befinden.
Dazu gehören der Torre a Mattoni (Backsteinturm), dessen Portal aus dem 16. Jahrhundert und das Wappen der Besitzer erhalten sind, sowie der Torre Armata, ein mit Zinnen versehener Turm, der zu einem großen landwirtschaftlichen Komplex gehört, der seit dem 17. Jahrhundert mehrfach erweitert wurde.
Erwähnenswert ist auch La Rugea in der Via dell'Oro: eine herrschaftliche Villa, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert der Familie Arrighi gehörte, mit landwirtschaftlichen Nebengebäuden, die mit den bäuerlichen Tätigkeiten verbunden sind, und einem Oratorium, das dem Heiligen Joachim gewidmet ist und 1725 errichtet wurde.

In der Umgebung

Entlang der Via del Ferro, neben dem Lonco-Mühlteich, ist die Eisenmühle, die heute ein Industriegebäude ist, seit 1271 urkundlich belegt. Die Mühle gehörte Ricovero degli Scrigni, dem Vater von Ser Convenevole Grammatico, der als Lehrer von Petrarca bekannt ist, und stellt eines der ältesten Zeugnisse einer mit Wasser verbundenen Produktionstätigkeit in diesem Gebiet um Prato dar.

Entlang der Via del Ferro, neben dem Lonco-Mühlteich, ist die Eisenmühle, die heute ein Industriegebäude ist, seit 1271 urkundlich belegt. Die Mühle gehörte Ricovero degli Scrigni, dem Vater von Ser Convenevole Grammatico, der als Lehrer von Petrarca bekannt ist, und stellt eines der ältesten Zeugnisse einer mit Wasser verbundenen Produktionstätigkeit in diesem Gebiet um Prato dar.

Traditionen und Volkskultur

In die kollektive Vorstellung gelangte Paperino durch den Film Ad ovest di Paperino (Westlich von Paperino) - unter der Regie von Alessandro Benvenuti und unter anderen Schauspieler:innen mit Francesco Nuti und Athina Cenci - der die Ortschaft in den 1980er Jahren zu einem Symbol der volkstümlichen Toskana machte.
Bekannt ist auch der Karneval, der 1977 mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, am Faschingsdienstag die bäuerliche Kultur in Erinnerung zu rufen. Im Laufe der Zeit wurde die Veranstaltung um einen Umzug mit Karnevalswagen und Masken, Musik, Tanz und Essensständen erweitert, bis sie zu einem der beliebtesten Events im Gebiet wurde.

In die kollektive Vorstellung gelangte Paperino durch den Film Ad ovest di Paperino (Westlich von Paperino) - unter der Regie von Alessandro Benvenuti und unter anderen Schauspieler:innen mit Francesco Nuti und Athina Cenci - der die Ortschaft in den 1980er Jahren zu einem Symbol der volkstümlichen Toskana machte.
Bekannt ist auch der Karneval, der 1977 mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, am Faschingsdienstag die bäuerliche Kultur in Erinnerung zu rufen. Im Laufe der Zeit wurde die Veranstaltung um einen Umzug mit Karnevalswagen und Masken, Musik, Tanz und Essensständen erweitert, bis sie zu einem der beliebtesten Events im Gebiet wurde.

Prato und Umgebung

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