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Radicofani und die Val d'Orcia

Radicofani

EINE DER EINDRUCKSVOLLSTEN FESTUNGEN DER TOSKANA

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Auf einem Hügel an der südlichen Grenze der Val d’Orcia erhebt sich eine der eindrucksvollsten Burgen der Toskana, die gleichzeitig jahrhundertelang eine der wichtigsten Festungen Italiens war: Radicofani. Die Rocca ist aus vielen Kilometern Entfernung zu sehen und scheint drohend über dem Ort zu schweben, von dem aus sie im Laufe der Jahrhunderte die Grenzen zwischen dem Großherzogtum Toskana und dem Kirchenstaat überwachte. Die kurz nach dem Jahr 1000 erbaute Festung wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgestaltet, zum Teil im 18. Jahrhundert zerstört, um dann im 20. Jahrhundert grundlegend restauriert zu werden.

Von der Turmspitze aus hat man einen unvergleichlich weiten Blick über die gesamte  Val d’Orcia, bis zum Monte Amiata, zum Apennin, dem Lago di Trasimeno und dem Lago di Bolsena,

Bevor man sich hinunter ins Dorf begibt, sollte man einen Spaziergang durch den kleinen Pinienwald machen, der die Festung umgibt, wobei man aber umsichtig sein muss, denn hier gibt es Reste von Bögen, Gewölben und Brunnen, die zum Teil von Vegetation bedeckt sind. Das bemerkenswerteste Bauwerk im Ort ist die romanisch-gotische Kirche San Pietro aus dem 13. Jahrhundert, die im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1946 restauriert wurde. Im Innenraum, mit dem niedrigen Kreuzrippengewölbe, wird eine wundervolle Sammlung von Terrakotten der Della Robbia und von Holzskulpturen aufbewahrt, darunter eine Madonna mit dem Kind von Francesco di Valdambrino. Hinter der Kirche liegt ein Platz, von dem aus man nach Süden hin einen ebenso schönen Blick wie von der Burg aus hat. An der Hauptstraße ist überdies die Kirche Sant’Agata sehenswert, auf deren Altar eine große Rentabel der Della Robbia zu bewundern ist. Außerdem wäre da noch der Palazzo Pretorio, ein schlichtes Gebäude, das die eine Reihe von steinernen Wappen schmückt.

Im Giardino del Maccione steht eine Statur von Ghino di Tacco, der lange in Radicofani herrschte. An der Via Cassia ist dagegen der Palazzo della Posta sehenswert, eine schöne Medici-Villa, die schon vor langer Zeit in eine Zollstation umgewandelt wurde und in der viele illustre Reisende zu Gast waren. Wenn man einer kurvenreichen Straße folgt, gelangt man in den mittelalterlichen Ort Contignano. Aber vorher sollte man am Bosco di Isabella anhalten, einem zauberhaften Garten, den die Familie Luchini Ende des 19. Jahrhunderts angelegt hat. Odoardo Luchini, der ein großer Kenner der Botanik war, kümmerte sich selbst um die Pflanzen, die aus verschiedenen Teilen der Welt kamen.

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