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Oasi Lipu Massaciuccoli
Photo ©Shutterstock.com / Alessio Catelli

Vom Schilfrohr bis zu den Korkeichen auf den Anhöhen: Entdecken Sie den toskanischen See, der schon die Römer faszinierte

Eine Reise nach Massaciuccoli im Zeichen von Natur und Geschichte

ERSTE ETAPPE
Die Riserva del Chiarone
Die Naturoase Lipu Massaciuccoli
Die Naturoase Lipu Massaciuccoli - Credit: Shutterstock.com / Robertonencini

Wir brechen beim  Hafen von  Massaciuccoli  auf und begeben uns zum Besucherzentrum LIPU. Hier stoßen wir auch auf das Museo sull’ecologia della palude, wo wir einen Blick auf die Plastiken werfen, die die Lagunenräume darstellen. Beim Besucherzentrum  können wir die Holzwege nehmen, die in die typische Sumpfvegetation hineinführen, die aus Schilfrohr und Binsenschneide besteht. Entlang der Strecke begegnen wir verschiedenen Beobachtungshäuschen, die zur Beobachtung und fotografischen Überwachung der Vögel errichtet wurden. An diesen Ufern kann man  eine Vielzahl von Vogelarten, Zugvögel und sesshafte Vögel, beobachten, die die verschiedenen Naturräume bewohnen: die „chiari‟, die weniger tiefen Gewässer, und die „aggallati“, Abschnitte des Sumpfes, der Reliktpflanzen beheimatet. 260 Vogelarten sind verzeichnet, darunter einige seltene Vögel. Zudem kann man beim Besucherzentrum täglich ein Kanu anfordern, um die Wasserwege alleine oder in der Gruppe zu durchqueren. Für Reservierungen wenden Sie sich bitte an das Besucherzentrum.

ZWEITE ETAPPE
Massaciuccoli Romana
Das römische Massaciuccoli
Das römische Massaciuccoli - Credit: Shutterstock.com / Alessio Catelli

Von der Oase geht der Korkeichenweg ab, der in die Anhöhen hinter dem See führt. Wenn wir uns in Richtung Ortszentrum begeben, treffen wir auf den Ausstellungspavillon, der den Zutritt zum römischen Massaciuccoli vorwegnimmt, einer alten Villa, die zur Zeit der Römer auf den See hinausging. Das archäologische Gebiet wird durch ein wiederhergestelltes Mosaik und ein Museum bereichert, das die Geschichte der Stätte skizziert und Überreste der Villa und der Terme dei Venulei umfasst. Nach der Besichtigung des Museumskomplexes setzen wir unsere Route fort und begeben uns links vom Monte Aquilato hinauf nach Compignano. In Kürze erreichen wir die Ortschaft Crocetta bei der Villa Minutoli Tergimi, die über den Überresten eines langobardischen Wachturms entstand.  

DRITTE ETAPPE
Der Korkeichenweg
Die Anhöhen von Massaciuccoli
Die Anhöhen von Massaciuccoli - Credit: Shutterstock.com / Di Marco Taliani de Marchio

Von Crocetta aus nehmen wir den Panoramaweg entlang des Sees und der Küste in Richtung Compignano, wobei wir jahrhundertealte Wälder durchqueren, die aus Zerreichen, Kastanienbäumen und Korkeichen bestehen. Diese Prachtexemplare, die den Weg säumen,  verleihen unserer Strecke ihren Namen. Inmitten der Vegetation geht weiter bis nach Compignano, wobei wir unterhalb der Villa Hernandez und Villa Baldini vorbeikommen, zwei weiteren prestigeträchtigen Gebäuden.  Die Villa Baldini mit ihrem prächtigen italienischen Garten beherbergte eine Zeit lang Paolina Bonaparte, eine Adlige und Schwester von Napoleon. Unsere Strecke setzte sich bis Compignano, dem Endziel, fort, das wir erreichen, nachdem wir einen Kiesweg zurückgelegt haben, der zur Kirche San Frediano führt. Wir gelangen zum Ausgangspunkt zurück, indem wir die Strecke des Hinwegs in gegensätzlicher Richtung zurücklegen.

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