Donnerstag, den 5. Februar im Teatro Verdi in Florenz, Freitag, den 6. Februar in der Galleria dei Giganti in Peccioli - Pisa - und Samstag, den 7. Februar im Teatro Garibaldi in Figline Valdarno - Florenz - bietet das Orchester der Toskana unter der Leitung von Umberto Clerici und mit der Rückkehr des Geigers Kerson Leong als Solist ein Programm, bei dem zwei Meisterwerke des19. Jahrhunderts gegenübergestellt werden.
Eröffnet wird der Abend mit dem Konzert für Violine und Orchester op. 61 von Ludwig van Beethoven, das 1806 komponiert wurde und einer der absoluten Höhepunkte des Violinrepertoires ist.
Feierlich und lyrisch, schafft es ein strenges Gleichgewicht zwischen Form und Ausdruck und wechselt zwischen architektonischer Spannung und Momenten leichter Poesie. Die Interpretation von Kerson Leong, der international für seine technische Präzision und Ausdruckstiefe bekannt ist, unterstreicht den emotionalen Reichtum der Partitur mit Eleganz und Intensität.
Am Pult steht Umberto Clerici - ehemals erstes Cello in Sydney und jetzt Chefdirigent des Queensland Symphony Orchestra -, der das Orchester mit Klarheit und Dynamik dirigiert und dabei stabile Struktur und schwungvolle Interpretation in ständigem Dialog mit den Musikern verbindet.
Den Abschluss des Abends bildet Franz Schuberts Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200, die der Komponist im Alter von nur achtzehn Jahren schrieb. Eine strahlende, vitale Seite, durchdrungen von Haydn'schen Höhenflügen und Melodien, die bereits voll und ganz als Schubert'sche Klänge zu erkennen sind, um das Konzert in einer Atmosphäre von Frische, Leichtigkeit und musikalischer Freude zu beenden.