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Routen Bike

Von Florenz zur Abtei von Vallombrosa und zurück

Ein Vorgeschmack auf die Chianti-Hügel, bevor man in die grüne, schattige Stille des Vallombrosa-Waldes eintaucht

Die Route beginnt symbolisch etwas südlich von Florenz, am Radsportmuseum von Ponte a Ema, das nach Gino Bartali benannt ist; genau von diesen Orten, die den Champion hervorbrachten, geht die Tour in Richtung Grassina los. Man taucht sofort in die Atmosphäre des Florentiner Chianti-Gebiets ein und erreicht nach einer Reihe von Auf- und Abfahrten San Polo in Chianti, dem idealen Ort für eine erste, kurze Rast.

Nach San Polo ändert die Straße ihren Charakter und steigt steil an, bis sie den 500 m hohen Poggio della Croce erreicht, um dann in Richtung Valdarno nach Figline abzufallen. Ein Halt auf einer typisch toskanischen Piazza ermöglicht eine Verschnaufpause vor der eigentlichen Herausforderung des Tages. Hier beginnt nämlich die etwa 18 km lange Steigung, die von den 130 m von Figline bis auf 950 m Höhe führt. Bis Reggello bleiben die Steigungen akzeptabel, und es ist sehr empfehlenswert, im Dorf eine Paus einzulegen, um das Museo Masaccio d’Arte Sacra (Masaccio-Museum für sakrale Kunst) zu besuchen, wo man das wertvolle Triptychon von San Giovenale bewundern kann. Nach Reggello werden die letzten sechs Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von über 8 % schwieriger. Die Steigung führt in den Wald von Vallombrosa, eine grüne Lunge, die in den Sommermonaten für angenehme Kühle sorgt. Die Anstrengung endet kurz vor der prächtigen Abtei von Vallombrosa: Der von San Giovanni Gualberto gegründete Benediktinerkomplex liegt in der Stille jahrhundertealter Wälder und ist einen Besuch wert, um die Kirche und die alten Klostergebäude zu besichtigen.

Es geht weiter bergauf und bergab, bis man den höchsten Punkt der Route (1050 m) am Consuma-Pass erreicht. Von hier aus geht es zunächst sanft und dann immer steiler bergab, bis man nach Stia kommt, wo man auf die charakteristische Piazza Tanucci stößt. Es ist Zeit, wieder bergauf zu fahren und dem oberen Arno-Tal zu folgen, das immer noch von Grün umgeben ist, bis man den Pass Croce a Mori erreicht. Man kann sagen, dass das Schlimmste getan ist.

Nun geht es hinunter ins Sievetal, dem man bis Pontassieve folgt. Das Dorf mit seinem interessanten mittelalterlichen Grundriss bietet die Möglichkeit, ein Foto auf der eindrucksvollen Medici-Brücke zu machen. Nach Pontassieve werden die letzten kurzen Anstiege in Angriff genommen. Das letzte Juwel, das bereits vor den Toren von Ponte a Ema liegt, ist das Oratorium Santa Caterina delle Ruote, das einen kürzlich restaurierten Freskenzyklus aus dem 14. Jahrhundert beherbergt (wir empfehlen Ihnen, sich über die Besuchsmodalitäten zu erkundigen). Noch ein paar hundert Meter und man ist beim Bartali-Museum und am Ende der Tour angelangt.

Diese Route ist Teil des Projekts ‚Strade Zitte‘ (Stille Straßen, ein Name, der von einem Lied von Paolo Conte inspiriert ist). Es handelt sich um „Sammlerrouten“ für einen hochwertigen Radtourismus, fernab vom Autolärm. Sie sind kostenlos erhältlich unter www.turbolento.net

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